Ein Lustspiel nach Beaumarchais von Gerd Sprenger ![]() « weitere Bilder » Zur Handlung: Das Stück beginnt am Morgen des Hochzeitstages von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, der die Zofe Susanne heiraten möchte. Es endet am Abend desselben Tages. Figaro ahnt nicht, dass auch der Graf die schöne Susanne begehrt und er sich diese mit dem Recht der ersten Nacht, welches er eigentlich selbst schon längst abgeschafft hat, zu Willen machen möchte. Von nun an bestimmen allerlei Liebeswirren das Stück. Der Graf setzt alles daran Susanne zu erobern. Seinen Intrigen kommen die Ziele zweier weiterer Akteure, des Arztes Dr. Bartholo und seiner Wirtschafterin Marceline, entgegen, die allerdings ihre ganz eigenen Absichten verfolgen: die ältliche Marceline drängt Figaro, ihr gegenüber ein noch nicht verjährtes Heiratsversprechen einzulösen, Dr. Bartholo will sich an Figaro für dessen Rolle bei der Entführung der jetzigen Gräfin, seines damaligen Mündels "Rosine", rächen (siehe Der Barbier von Sevilla). Der etwas naive Page Cherubin schließlich, eine weitere Hauptperson, flirtet mit allen weiblichen Wesen in seiner Nähe, selbst mit der Gräfin, seiner Patin. Zahlreiche Intrigen Figaros und kluge Listen seitens der Frauen führen schließlich nach vielen Verwicklungen zum Ziel. Am Ende ist der Graf der Blamierte und bittet seine Gemahlin um Vergebung. Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit aus dem Jahre 1778 ist ein Theaterstück in fünf Akten von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais, das als Vorlage für die Oper "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart diente. Es konnte nach mehrjähriger Zensur am 27. April 1784 uraufgeführt werden. Zuvor war es lediglich in Privatveranstaltungen zu sehen. Beaumarchais verwendete in diesem Stück die Hauptcharaktere aus Der Barbier von Sevilla, als dessen Fortsetzung es auch gilt. Das Stück schildert den Tag der Hochzeit zwischen Figaro, dem Bedienten des Grafen Almaviva, und Susanne, der Zofe der Gräfin. ![]() Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais geboren 24. Januar 1732 in Paris; † 18. Mai 1799 ebenda) war ein französischer Unternehmer und Schriftsteller. Er ist vor allem bekannt als der Autor einer der meistgespielten französischen Komödien, La folle journée, ou Le mariage de Figaro ("Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro"), die schon bald nach ihrer Uraufführung 1784 von Da Ponte und Mozart zu der Oper Le nozze di Figaro (Figaros Hochzeit) verarbeitet wurde. ![]() Zur Inszenierung Die Bearbeitung des Theaterstücks Figaros Hochzeit von Gerd Sprenger folgt in der Handlung dem Original von P. Beaumarchais. Er hat gekürzt auf 4 Akte, die langen Monologe entfernt und dem Stück eine Sprache für die heutige Zeit gegeben. Und noch etwas hat mir bei der Einrichtung für unsere Bühne geholfen. Sprenger hat die Bühnenfigur der Marie Antoinette eingebaut. Sie hat die Aufgabe als Kommentatorin unter anderem dem Publikum die damalige politische Situation näher zu bringen. Auch die damals verwickelten höfischen Intrigen werden von ihr vor den Szenen erklärt und ironisiert. Wer weiß heute noch was damals "das Recht der ersten Nacht" bedeutet hat? Das aber ist ja das Thema vor der Hochzeit des Figaro. Bald nach der Uraufführung 1784 wurde es immer unruhiger in Frankreich. Die Revolution rückte näher heran. Das Volk verlangte die Köpfe der Aristokraten. Marie Antoinette erreichte das gleiche Schicksal wie Ludwig der XVI, ihr Gatte. Zu Beginn erklingt das Kampflied der französischen Revolution. Wir haben uns viel Mühe gemacht mit diesem Stück. Das Bühneli wünscht Ihnen einen heiteren unbeschwerten Theaterabend. Günther Geiser Regisseur |
||
Die Personen und ihre Darsteller: |
||
| Graf Almaviva Joachim Geiser |
Graf Almaviva Thomas Kaitinnis |
Die Gräfin, seine Frau Kerstin Kapfer |
| Figaro Kammerdiener des Grafen Rainer Sautter |
Suzanne, Kammerfrau der Gräfin und Figaros Braut Tanja Bissinger |
Suzanne, Kammerfrau der Gräfin und Figaros Braut Katharina Tscharland |
| Marceline, Wirtschafterin Ursula Golomb |
Marceline, Wirtschafterin Dorothea Seiter |
Antonio, Schloßgärtner und Suzannes Onkel Karlfrieder Geiser |
| Fanchette, Antonios Tochter Vanessa Schneider |
Cherubin, 1. Page des Grafen Julia Elkmann |
Bartholo, Arzt aus Sevilla Horst Bachmann |
| Bartholo, Arzt aus Sevilla Günther Geiser |
Bazile, Musiklehrer Attila Varai |
Dorfrichter Wolfgang Hertstein |
| Gerichtsschreiber Stefan Burkhardt |
Gerichtsschreiber Christopher Winkler |
Gerichtsdiener Eckhardt Rasch |
| Gerichtsdiener Ronny Bachmann |
Pedrillo, Pferdeknecht Sven Glienke |
Pedrillo, Pferdeknecht Robin Geiser |
| Kommentatorin Christina Rasch |
Kommentatorin Regina Weiß |
|
|
Zum Pressebericht der BZ vom 29. November 2010 Zum Pressebericht des OV vom 30. November 2010 Zurück zum Archiv |
|
© 2003 – www.buehneli.de |